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Am Anfang diesen Jahres noch Hochwasser mit über 8 Metern. Jetzt zeigt der Pegel Düsseldorf gerade noch 38cm an und liegt damit unter dem Rekord-Niedrigwasser von September 2003. Damit noch nicht genug: Laut Wasserstandsvorhersage der Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV.de) soll der Pegel bis Anfang nächster Woche weiter auf nur noch 25cm sinken. Damit wäre dann der alte Rekord aus 2003 um 15cm unterboten.

Auch für uns Ruderer hat das anhaltende Niedrigwasser folgen. Die Landzungen ragen immer weiter in den Strom herein und zwingen die Steuerleute in Richtung Strommitte, wollen sie nicht Gefahr laufen, ihr Sportgerät auf Grund zu setzen. Dadurch kommt man der Berufsschifffahrt zwangsläufig sehr nahe. Erhöhte Vorsicht ist also geboten. Die Steuerleute sind zum Teil gezwungen, sich neue Routen zu suchen. So ist zum Beispiel der landseitige Bogen der Südbrücke bereits seit mehreren Monaten keine Option mehr. Auch die Strömungen und Wellen verhalten sich bei dem momentanen Niedrigwasser anders, als man es bei normalem Wasserstand gewohnt ist.

Jetzt droht noch ein ganz neues, noch nie dagewesenes Problem: Sollte der Pegelstand tatsächlich wie vorhergesagt weiter fallen, wird unser Steg auf Grund aufliegen. Ein Ab- und Anlegen der Ruderboote am Steg dürfte dann unmöglich sein. Es bliebe nur die Wahl, am Strand oder an der Kanurampe über das Wasser ein- und auszusteigen. Das ist aber mit erhöhter Gefahr für Mensch und Material verbunden. Daher die Bitte an alle Obleute: Passt auf Eure Mannschaften auf und geht pfleglich mit dem Bootsmaterial um! Im Zweifel lieber einmal aufs Rudern verzichten. Es werden auch wieder andere Zeiten und Wasserstände kommen.

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Ehren­tafel der Äquator­preis­träger

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2. Platz beim Wett­bewerb um den Wander­ruder­preis des Deut­schen Ruder­ver­ban­des 2012 bis 2016

drv

Der Düssel­dorfer Ruder­verein 1880 e.V. ist Mit­glied des Deut­schen Ruder­ver­bandes