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Am Samstag, den 04.05.2019 wurde die 28. Auflage der Europäischen Rheinregatta (EUREGA) ausgetragen. Wie üblich standen die beiden Strecken über 100km von St. Goarshausen nach Bonn und über 45km von Neuwied nach Bonn auf dem Programm. Mannschaften aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland stellten sich dieser Herausforderung auf dem Rhein. Auch der DRV1880 war mit drei eigenen Booten und in zwei weiteren Renngemeinschaften vertreten und erfolgreich.

Während in den Vorjahren die EUREGA bei schon fast sommerlichen Temperaturen stattfinden konnte, mussten die Teilnehmer diesmal mit kühlen Temperaturen, eisigen Nordwinden, Sturmböen und Hagelschauern zurechtkommen. Die Wetter-App fasste die äußeren Bedingungen kurz und prägnant so zusammen: "Bonn 6°C, gefühlte Temperatur -1°C" . Die Teilnehmer des 100km Rennens durften sich am Morgen beim Start aus dem Schutzhafen von St. Goarshausen sogar über den Anblick von schneebedeckten Höhen über dem Rheintal erfreuen. Die Bedingungen der diesjährigen EUREGA waren zwar alles andere als einfach, aber immerhin für alle Teilnehmer gleich, so dass ein sportlich fairer Wettkampf gewährleistet war.

Über die "kurze" Distanz von 45km von Neuwied traten drei Boote des Düsseldorfer Rudervereins 1880 an. Bernd Bräuninger, Hajü Schneider und Patrick Osterloh wurden diesmal durch Stefanie Buttier verstärkt und wie gewohnt von Detlev Sewczyk gesteuert. Als Mini-Mixed-Team traten sie in der Killepitsch in der Kategorie 4x+ Männer Masters C an und konnten in 02:39:43 ihren Vorjahressieg wiederholen. Im Gesamtklassement der 50 aus Neuwied gestarten Boote belegten sie einen hervorragenden 6. Platz.

In der Kategorie 4x+ Frauen Masters E trat Rike Poppe mit ihren Frankfurter Team-Kolleginnen Ursula Richter, Margarete Nolte und Ulrike Nauthusius sowie Steurmann Bernd Kemmelmeier an. Die 45km von Neuwied nach Bonn legten sie in 02:58:54 zurück, was zu einem sehr guten zweiten Platz in ihrem Rennen reichte.

Andreas Kutter und Klaus Oertel traten unterstützt durch Hartmut Hagen und Richard Sellinger und von Jochen Fennel gesteuert in der Kategorie 4x+ Männer Masters D an und erreichten in 02:53:30 das Ziel in Bonn. Eine respektable Leistung, die für den 5. Platz in ihrem Rennen reichte.

Christian Althof trat in Renngemeinschaften mit den Kölnern Reinhard Schulz, Karl-Ernst Heinsberg, Werner Gast und Ulrich Westendorf in der Kategorie 4x+ Männer Masters E über die 100km lange Strecke von St. Goarshausen nach Bonn an. Die Mannschaft überquerte die Ziellinie in ausgezeichneten 06:04:50, was ihr den ersten Platz in ihrem Rennen und den achten Platz im Gesamtklassement sicherte.

Auch Dagmar Padrigot nahm mit ihren französisch-schweizerischen Kameradinnen Marie-Catherine Lorenzo, Claire Gastaud und Christine Baud die 100km lange Strecke in der Kategorie 4x+ Frauen Masters D in Angriff. Mit ihrem festem Steuermann Guido Deinas vom Kölner RV 1877 erreichten Sie das Ziel nach 08:04:50.

Auch wenn das Tableau nicht jeden am Ende des Tages an erster Stelle führen könnte, so durften sich doch alle Teilnehmer der diesjährigen EUREGA als Sieger fühlen. Hatten Sie doch stundenlang ihr Bestes gegeben, den Elementen getrotzt und schlussendlich bei einer der schwierigsten Austragungen der letzten Jahre das Ziel erreicht.

Vielen Dank an das Organisationsteam des Bonner Rudervereins von 1882, das auch die diesjährige EUREGA wieder in der gewohnt souveränen Manier ausrichtete. Ein bisschen Kritik sei zum Schluss aber noch erlaubt: Wer nach stundenlangem Rudern bei eisigen Bedingungen aus dem Boot steigt, würde sich über ein wenig Hilfe beim Tragen der schweren Boote freuen. Es wäre dchön, wenn der Veranstalter hier in Zukunft Helfer bereitstellen könnte. Außerdem sollte der Bonner RV noch einmal die seit dem letztem Jahr verliehenen Siegerpreise überdenken. Ein mit Rheinwasser gefülltes Einmachglas ist nicht wirklich ein Preis der die Teilnehmer anspornt, Bestleistungen abzurufen. Da war der vorher verliehene Basalt-Pokal doch deutlich repräsentativer und motivierender. Vielleicht kann der Bonner Ruderverein ja wieder an alte Traditionen anknüpfen und noch einige Exemplare dieser Steine für die Siegerehrungen der nächsten Jahre auftreiben.

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aequatorpreis

Ehren­tafel der Äquator­preis­träger

pokal

2. Platz beim Wett­bewerb um den Wander­ruder­preis des Deut­schen Ruder­ver­ban­des 2012 bis 2016

drv

Der Düssel­dorfer Ruder­verein 1880 e.V. ist Mit­glied des Deut­schen Ruder­ver­bandes